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  • Nina

ACHTSAM DURCH`S LEBEN

SWir finden: Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, die jeder besitzen sollte, weil sie eine Grundlage zum Glücklichsein ist ;)




Passend zu unserem Beitrag von vor einem Jahr über Self-Care und Selbstliebe, möchten wir jetzt noch einmal genauer auf den Aspekt der Achtsamkeit eingehen.

Dieser ist uns persönlich sehr wichtig, da er dein Leben ganzheitlich positiv beeinflussen kann und hervorragend in deinen Alltag integrierbar ist. Das Thema erfreut sich aktuell einer großen Beliebtheit und es gibt zahlreiche Seminare, Workshops und Bücher rund um Achtsamkeit – ein Grund mehr hier mal einen genaueren Blick drauf zu werfen.



 


Was versteht man eigentlich unter Achtsamkeit?

Achtsamkeit wird auch Mindfulness genannt und beschreibt einen Zustand von Geistesgegenwart.

Klingt erstmal kompliziert und sehr abstrakt, ist es aber gar nicht!

Im Kern geht es darum, bewusst den gegenwärtigen Moment wahrzunehmen. Dabei befinden wir uns in einem geistig hellwachen Zustand und können unsere Umgebung, unseren Körper und unser Gemüt ungefiltert erfahren und spüren. Es handelt sich also um eine besondere Form der Aufmerksamkeit, die mit unserer Wahrnehmung und unserem Bewusstsein verknüpft ist.

In diesem achtsamen Zustand sollen wir uns von anderen Einflüssen lösen und uns nicht ablenken lassen. Zu den Ablenkungen zählen zum Beispiel Gedanken, Erinnerungen, Gefühle und auch Phantasien.

Der Fokus liegt nur auf dem Moment.

Ziel ist es, über nichts nachzudenken und einfach nur wahrzunehmen. Die Wahrnehmungen werden dabei nicht bewertet, sondern neutral und offen behandelt.

Puh, klingt gar nicht so einfach.... Kann man aber üben ;)




 

Und, was bringt uns Achtsamkeit?

Achtsamkeit wurde schon früh im Buddhismus praktiziert und war ein Bestandteil der Spiritualität und Erleuchtung. Heutzutage wird sie häufig in der Psychotherapie angewendet und ist ein großer Teil im Bereich Self-Care geworden, auch für Meditationen ist sie von Bedeutung. Oft wird sie auch zur Prävention verschiedener körperlicher und psychischer Störungen eingesetzt. Achtsamkeit ist selbstverständlich kein Wundermittel, aber eindeutig ein positiver Einflussfaktor.


Tolle Effekte von Achtsamkeit:

  • Förderung deiner Akzeptanz und der Annahme dessen, was ist.

  • Dient der Stressreduzierung und verbessert deinen Umgang mit Belastungen.

  • Hilfe bei Konzentrationsmangel, Zerstreuung und körperlicher Anspannung – alles häufige Probleme unseres modernen Joballtags ;)

  • Steigerung deines Selbstbewusstseins, da du deine Umwelt und dich selbst (deine Gedanken und Gefühle) besser kennenlernst.

  • Bewusstwerden deiner persönlichen Stärken und Schwächen.

  • Mehr Offenheit und Feingefühl, sowie Empathie gegenüber anderen.

  • Weniger grübeln, da du sorgenfreier wirst und sich dein Fokus mehr auf Dankbarkeit lenken lässt.

  • Hilft dabei, zu sehen, was du schon alles erreicht hast und worauf du stolz sein kannst.

  • Unterstützung bei der Entwicklung einer optimistischeren Grundeinstellung, mithilfe positiver Gedanken und konstruktiver Reflexionen.

  • Mehr Geduld, sowohl mit dir selbst als auch mit anderen – in einer Welt, in der immer alles möglichst schnell gehen muss, nehmen wir uns die Minute einfach. ;)


 


Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

Klingt aufwendig? Keine Sorge! :)

Um Achtsamkeit im Alltag zu praktizieren, musst du nicht deinen gesamten Tagesablauf ändern oder dir unendlich viel Zeit freischaufeln. Da es sich um absichtliche und bewusste Handlungen handelt, sind sie gut erlernbar, hinzu kommt, dass die Übungen praktisch unsichtbar sind, weshalb du sie jederzeit und überall durchführen kannst.


Die verschiedenen Techniken lassen dich das Hier und Jetzt bewusster wahrnehmen und du solltest immer versuchen, alle deine Sinne einzusetzen. Höre, sehe, fühle, rieche und schmecke deine Umwelt. Neben den beiden Klassikern Meditation und Yoga, möchten wir dir hier noch ein paar weitere Ideen für Übungen liefern.




Entschleunigt in den Tag starten

Du kannst bereits beim Aufstehen mit Achtsamkeit beginnen, indem du die ersten Minuten nach dem dein Wecker geklingelt hat, erst einmal nichts tust. Finger weg vom Handy und einfach noch ein bisschen liegen bleiben oder entspannt auf die Bettkante setzen. Lasse jetzt die Eindrücke um dich herum auf dich einwirken und nimm sie wertfrei wahr.


Atemübungen und stilles Sitzen

Auch bei dieser Übung benötigst du keine Hilfsmittel. Suche dir einfach einen ruhigen Ort und nimm eine aufrechte Sitzhaltung ein, dabei ist es egal, ob du auf deinem Sofa, einem Kissen auf dem Boden oder einem Stuhl sitzt. Halte die Augen geöffnet und blicke geradeaus. Versuche jetzt, deine Atmung ganz bewusst wahrzunehmen. Dabei kannst du deine Atemzüge gedanklich mit „ein“ und „aus“ begleiten oder sie zum Beispiel zählen. Das Ganze solltest du für ein paar Minuten machen. Gerade am Anfang kann einem das ziemlich schwerfallen, da sich oft andere Gedanken einschleichen können, diese solltest du versuchen, einfach an dir vorbeiziehen zu lassen, ohne sie zu bewerten oder auf sie einzugehen.


Meditation beim Gehen

Diese Form der Meditation kannst du super mit deiner täglichen Bewegung kombinieren. Das Tempo kannst du individuell anpassen, oft wird zu Beginn jedoch etwas schneller gestartet und dann mit der Zeit langsamer geworden. Während du läufst, machst du dir deine Bewegungen ganz bewusst, versuche dich dann wirklich auf das Aufsetzen und Abrollen deiner Füße und Zehen zu konzentrieren. Auch Barfußlaufen ist hier eine tolle Variante, um die Empfindungen zu steigern.


Gegenstände beschreiben

Hierfür kannst du dir ein beliebiges Objekt aussuchen, das kann zum Beispiel ein Stein, ein knackiger Apfel oder auch ein einfacher Kugelschreiber sein. Nimm dir jetzt die Zeit, deinen Gegenstand in Gedanken ausführlich zu beschreiben. Mache dir auch hier wieder alle deine Sinne zunutze und werde dir über die Beschaffenheit, den Geruch und das Aussehen klar. Spannend, was man da so alles aus einem Alltagsgegenstand rausbekommt! ;)


Mini-Auszeit für zwischendurch

Wenn dir im Alltag mal alles zu viel wird, nimm dir eine Minute für dich und versuche, den Stress von dir zu entfernen. Denke an positive Dinge oder sage ein Mantra auf, welches dich stärkt. Dieses kann aus einem einzelnen Wort oder aus einem Satz bestehen und du kannst es je nach Situation anpassen.


Achtsames Essen

Essen ist für viele leider eher eine Nebensache geworden, doch jetzt heißt es, nicht mehr nur einfach reinschaufeln, sondern bewusst hinsetzen und auf deine Mahlzeit konzentrieren. Also Handy weg und Fernseher aus, die Nachrichten können auch warten. ;)

Achte genau darauf, was du schmeckst und wie sich das Essen in deinem Mund anfühlt. Welche Konsistenz hat es? Was gefällt dir daran? Wie riecht es? Welches Aroma schmeckst du am stärksten heraus?

Vertrau mir, diese kleinen Fragen können deinen Genuss wahnsinnig steigern! ;)

Beim achtsamen Essen kommt dir auch deine Fastenzeit zugute. Hier fällt es vielen leichter, sich voll und ganz auf die Brühen und Säfte zu konzentrieren und darauf, wie der eigene Körper auf die Lebensmittel reagiert. Auch der Löffel Honig oder die Zitronenschnitze wirken ganz anders. Nicht zu schweigen von der ersten richtigen Mahlzeit beim Fastenbrechen. ;)


Den Tag reflektieren

Am Ende des Tages bietet es sich an, kurz vorm Schlafengehen nochmal die Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Mach es dir gemütlich und überlege konkret, was dich beschäftigt. Das können Dinge sein, die an dem Tag passiert sind, aber auch Gedanken bezüglich der Zukunft oder einem vergangenen Ereignis. Diese Übung hilft dir dabei, tief in dich hineinzuhorchen und mehr über dich selbst und deine Prioritäten zu erfahren. Das Ganze funktioniert auch klasse in Form von Journaling, falls du eher der schriftliche Typ bist. ;)



 


Fazit

Achtsamkeit will gelernt sein, ist aber wie du siehst, auch definitiv kein esoterisches Hexenwerk. Also nichts wie los!

Du wirst merken, dass du (selbst)bewusster und offener durchs Leben gehen kannst und das Beste ist, dass alle Übungen nur wenige Minuten beanspruchen. Wer Lust hat, kann natürlich auch mehrere Übungen miteinander kombinieren, aber denk immer daran, dass bereits die kleinen Schritte tolle Wirkungen haben!

Das wichtigste ist, dass du alle Übungen in Ruhe und mit Konzentration machst.


Starte jetzt in einen gesünderen Lifestyle!

 

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