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Fragen und Antworten

Wer darf fasten?


Fasten darf fast jeder, v.a. fast jeder, der gesund ist. Ausnahmen sind Menschen mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Depressionen, Marcumar-Patienten und Patienten, die dauerhaft Medikamente einnehmen, sollten nur nach ärztlicher Rücksprache oder in einer speziellen Klinik fasten.
Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche, frisch Operierte und Suchtkranke dürfen nicht fasten.
Im Zweifelsfall und bei Unsicherheiten kläre es auf jeden Fall vorher mit deinem Arzt ab.




Kann ich auch bei Bluthochdruck fasten?


Fasten und Bluthochdurck schließen sich in der Regel nicht aus.

Ganz im Gegenteil Buchinger Fasten kann den Blutdruck senken und sich positiv auswirken.

Wir würden dich dennoch bitten, dies zuvor mit einem Arzt abzuklären und gegebenenfalls unter ärztlicher Aufsicht oder in einer speziellen Fastenklinik zu fasten. Gerade wenn du Medikamente nimmst, ist es wichtig, dass diese entsprechend eingestellt werden und du beobachtet wirst.




Was ist der Unterschied zu klassischen Diäten?


Klassische Diäten zielen häufig auf den reinen Gewichtsverlust ab. Dieser ist beim Fasten jedoch nur ein positiver Nebeneffekt.

Beim Fasten geht es vielmehr darum, dem Körper einen ganzheitlichen Reset zu ermöglichen und sich auf allen Ebenen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Das Gute am Buchinger Fasten ist zusätzlich, dass der Jojo-Effekt im Anschluss ausbleibt.

Der Körper kommt ab Tag zwei in den sogenannten Fastenstoffwechsel, dieser sorgt dafür, dass die Energieversorgung von innen stattfindet und der Körper sich von seinen Reserven ernährt. Er stellt also nicht wie bei Diäten auf Sparflamme um.




Kann ich auch während des Berufsalltags fasten?


Prinzipiell ist das kein Problem, wenn du nicht schwer körperlich oder durchgehend hochkonzentriert arbeiten musst​.

Idealerweise versuchst du, für deine Fastenwoche die Termin- und Belastungsdichte so gut es geht zu reduzieren und suchst dir eine etwas ruhigere Woche aus, so dass du dir zwischendurch auch mal kleine Auszeiten gönnen kannst. Denn beim Fasten geht es ja schließlich auch darum, sich mal wieder etwas mehr um sich selbst zu kümmern ;)




Darf ich während der Fastenwoche Sport treiben?


Ja, unbedigt :) Bewegung ist ein essenzieller Bestandteil der Fastenwoche. Immer in Abwechslung mit Ruhe.

Sport regt das Herz-Kreislaufsystem an und damit alle Stoffwechselvorgänge im Körper.

Art und Umfang der Bewegung hängen ein bisschen von deinen sonstigen Bewegungsgewohnheiten im Alltag ab. So kannst du auch während des Fastens weiterhin Joggen gehen oder Yoga machen. Aber auch Spaziergänge und Walken sind für die Fastenzeit sehr gut geeignet. Von sehr intensiven Sportarten solltest du jedoch absehen. Generell gilt, auch hier immer auf seinen Körper zu hören. Wenn es nicht mehr geht, lieber einen Gang zurückschalten.




Ist Fasten nicht unnatürlich?


Nein. Im Gegenteil, es ist absolut in der Natur des Menschen (und nahezu jedes Lebewesens), Fastenzeiten einzulegen.

Wir fasten nachts, wir fasten oft, wenn wir krank sind und wir fasten, wenn einfach keine Nahrungsmittel verfügbar sind (an diese Zeit können wir uns nicht mehr erinnern, unser Körper aber schon ;)).

Heute können wir rund um die Uhr essen, aus Evolutionssicht absolut unnatürlich. Bis sich unser Stoffwechsel und damit der Körper an diese "neue" Situation angepasst hat, wird es wohl noch einige 100 oder 1000 Jahre dauern.




Bedeutet Fasten Hungern?


Nein. Es ist eine der häufigsten Fehlannahmen, dass Fasten etwas mit Hungern zu tun hat. In der Tat kann es sein, dass man an den ersten Tagen des Fastens noch Magengrummeln verspürt. Das liegt daran, dass der Magen-Darm-Trakt noch nicht vollständig entleert ist. Sobald dies der Fall ist, stellt der Körper seine Verdauungsaktivitäten ein und fordert keinen Nachschub mehr - man verspürt keinen Hunger. Der Verdauungstrakt hat Urlaub. Voraussetzung für diesen Prozess ist jedoch ein leerer Verdauungsapparat, deshalb ist das Abführen und die Darmpflege ein wichtiger Bestandteil des Fastens.




Weitere Informationen und Quellen zum Thema Fasten


Hier findest du einige weitere Informationen zum Fasten. Wenn du einfach nach Buchinger Fasten googlest, kannst du noch ganz viel weiteres zum Thema finden. Deutsche Gesellschaft für Ernährung zum Thema Fasten Leitlinien zur Fastentherapie Eine der größten Untersuchungen zum Buchinger Fasten findest du hier: Weltweit größte wissenschaftliche Untersuchung über die Wirkung des Buchinger Heilfastens Wie gesund ist Fasten? Interview mit Prof. Andreas Michalsen
Warum Fasten heilsam ist




Welche Allergene sind in den einzelnen Produkten enthalten?


In allen Brühen: Sellerie, Senfkörner In einem Saft: Sellerie Im grünen Hafertee: Gluten




Die Verpackungen sind insgesamt sehr nachhaltig, warum sind die Säfte anscheinend in Plastik- statt Glasflaschen?


Um dir die bestmögliche Versorgung zu bieten, achten wir bei den Säften auf maximalen Vitaminerhalt. Dazu werden diese mittels HPP-Verfahren (Hochdruck statt Hitze) kurzfristig haltbar gemacht. Bei diesem Verfahren ist aufgrund des hohen Drucks jedoch kein Abfüllen in Glasflaschen möglich. Stattdessen verwenden wir PLA, ein plastikähnliches Material, das jedoch aus natürlichen Rohstoffen wie Pflanzenstärke gewonnen wird und unter bestimmten Umständen kompostierbar ist. Somit bietet es eine sehr gute Kombination aus Vitamerhalt, Haltbarkeit und Nachhaltigkeit.




Ist die Box vegan?


Die Brühen, Säfte und Tees sind vegan. Nur der Honig ist es nicht. Dieser wird jedoch von einem regionalen demeter Imker bezogen, der seine Produkte mit viel Liebe zu seinen Bienenvölkern herstellt. https://www.demeterimkerei.de/ Wenn du eine vegane Alternative zum Honig suchst, empfehlen wir dir Agavendicksaft als natürlichen Energiespender.




Ist es notwendig, mit Glaubersalz abzuführen?


Es hat sich gezeigt, dass sich Abführen für viele Fastenden als positives Startritual bewährt hat. Man spürt sich körperlich leer und kann sich damit gut auf das Fasten einlassen. Da im Laufe des Fastenprozesses die Darmaktivität sinkt, kann es passieren, dass die Ausscheidung von Stuhlresten von vor dem Fasten nicht immer gewährleistet ist. Das Abführen sorgt hier für eine Entleerung des Darms zu Beginn der Fastenwoche. Hierdurch verringert sich gleichzeitig das potenzielle Hungerempfinden. Prinzipiell ist nicht notwendig, mit Glaubersalz abzuführen, es hat sich jedoch als sehr wirksam erwiesen. Mögliche Alternativen sind Sauerkrauftsaft oder fermentierte Pflaumen.




Kann ich länger als 5 Tage fasten?


Viele Faster, v.a. erfahrene, haben am fünften Fastentag das Gefühl, dass sie noch etwas länger fasten könnten. Ein 'Verlängern 'bis zu zehn Tagen Gesamtdauer ist prinzipiell kein Problem. Darüber hinaus empfliehlt sich v.a. für Erstfaster eine Begleitung, bspw. durch einen Fastenarzt. Unsere Fastenbox ist auf 5 Tage Fasten ausgelegt. Wenn du länger fasten magst, meld dich am besten bei uns und wir schauen, was möglich ist. hallo@fastenrebell.de




Muss ich beim Fasten meinen Zyklus berücksichtigen?


Nein, musst du nicht. Du kannst zu jeder Zeit deines Zyklus' fasten. Im Fasten kann sich dein Zyklus allerdings etwas verschieben - sowohl nach hinten als auch nach vorn. Das ist ganz normal und reguliert sich normalerweise auch wieder von ganz allein.
Bei Frauen, die im letzten Zyklusdrittel fasten, kommt die Periode meist etwas früher - der Körper reinigt im Rahmen des Fastens auch den Uterus mit. Das ist ein ganz normales Phänomen.
Bei Fastenbeginn in der ersten Zyklushälfte, wie es dann bei dir wohl eher der Fall war, kann sich das alles etwas nach hinten verschieben, da der gesamte Stoffwechsel während des Fastens etwas verlangsamt wird und dies betrifft auch den Hormonstoffwechsel.
Es kann auch sein, dass die Stärke deiner Periode anders ausfällt als sonst. Also dass du deine Tage plötzlich stärker oder weniger stark als gewohnt hast.
Auf jeden Fall solltest du dich während des Zykluses, in dem du fastest nicht auf die empfängnisfreien Tage verlassen.
Und falls du die Pille nimmst, ist auf die Wirkung in diesem Zyklus kein Verlass, da du ja auch mit Glaubersalz abgeführt hast.




Wie oft darf ich fasten?


Bei gesunder Konstitution ist es kein Problem, alle 4-6 Wochen eine Woche zu fasten. Wie oft du fastest, kannst du für dich selbst bestimmen. Vor allem erfahrene Faster gönnen ihrem Körper mehrmals jährlich eine Pause. Einige haben feste Zeiten im Jahr, bspw. immer nach Neujahr oder einmal pro Quartal. Andere nutzen es situationsbezogen, wenn sie beispielsweise merken, dass sich ungewollte Essgewohnheiten wieder einschleichen und nutzen eine Fastenwoche, um wieder in die Spur zu finden. Und manche machen es ganz spontan, wenn sie bspw. im Sommer merken, dass sie gerade eh nicht viel Hunger haben und eine Fastenwoche gut rein passen würde. Wichtig ist, dass du auf deinen Körper hörst. Es sollte eine positive Motivation dahinter stehen statt ein Gefühl von Zwang.





Deine Frage ist nicht dabei? Dann schreib uns über die Chatfunktion oder via Email an hallo@fastenrebell.de. Wir freuen uns, von dir zu hören.

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