• Nina

FASTEN - als Mutter oder Vater?

Aktualisiert: 4. Juli

Wir finden: Kein Ding der Unmöglichkeit! :)


Du spielst schon länger mit dem Gedanken zu Fasten und deinem Körper etwas Gutes zu tun? Doch Fasten als Mutter oder als Vater scheint unvorstellbar für dich? Dann bist du hier genau richtig! :)


Eine Fastenwoche einschieben, während du zur Arbeit gehen musst, die Kinder versorgst und der Haushalt ruft – wir geben zu, das klingt alles andere als einfach. Doch wir sind fest davon überzeugt, dass das im Rahmen des Möglichen liegt, wenn du es wirklich möchtest. Welche Probleme aufkommen können und wie du sie im Handumdrehen im Griff hast, zeigen wir dir in diesem Beitrag. :)




 

Probleme, Sorgen und Ängste

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, oder wie war das nochmal?

Dennoch müssen wir klar vorwegsagen, dass es schlichtweg eine Herausforderung ist, als Mutter oder als Vater zu Fasten. Es wundert also erst einmal nicht, dass die wenigsten Eltern beim Gedanken ans Fasten vor Freude los hüpfen. ;) Allein der Gedanke kann Gefühle der Überforderung auslösen und wir haben uns gefragt, ob man das im Alltagsstress überhaupt leisten kann? :)

Es wäre jedoch viel zu schade, wenn du auf dein Fastenerlebnis verzichten müsstest, deshalb haben wir ein paar Ideen gesammelt, wie du trotz Familie und Kindern eine entspannte Woche verbringen kannst. :)


Wir haben uns mal umgehört und für viele Eltern sind vor allem diese zwei Punkte die größten Sorgenmacher:

  • Das Kochen für andere und das Ertragen von Essen, während man selbst verzichten muss.

  • Der hektische Alltag und Zeitmangel.

Beides sind auf jeden Fall ernst zu nehmende Aspekte, über die du dir im Vorhinein klar werden solltest. Eltern können sich schließlich nicht mal eben so aus allem rausziehen und sich eine Auszeit nehmen und du brauchst genug Energie, um deine täglichen Aufgaben meistern zu können. Und sein wir mal ehrlich, der Alltag mit Kindern kann nun mal stressig sein und köstlich duftendes Essen zuzubereiten und nicht selbst davon zu naschen, ist ebenfalls eine Kunst für sich. ;)

Beide Barrieren können in der Praxis jedoch gut überwunden werden. Der Schlüssel dafür ist die richtige Planung. :)




 


Planung ist das A und O

Eine gut durchdachte Vorgehensweise ist wichtig, damit du, wenn’s dann richtig los geht, auch wirklich den Kopf frei hast.


Finde deine Fastenmethode

Bevor du loslegst, lohnt es sich, dir einen Überblick über die verschiedenen Fastenmethoden zu verschaffen. So kannst du schauen, was sich aktuell am besten in deinen Lebensrhythmus integrieren lässt. Vielleicht tastest du dich erstmal langsam heran und probierst es beim ersten Mal zum Beispiel mit einer Form des Intervallfastens aus. Wer mag kann natürlich auch direkt in die Vollen gehen und das Buchinger Fasten für sich entdecken. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei! ;)



Mach so einfach wie möglich

Wenn du dich für eine Methode entschieden hast, solltest du schauen, dass du dir die Woche so einfach und frei wie möglich hältst. Vieles lässt sich bereits im Vorhinein hervorragend vorbereiten. Stichwort: Meal Prep – hier kannst du dein Essen schon ein paar Tage im Voraus kochen und zum Beispiel einfrieren. Das gilt natürlich für deine Fastenversorgung genauso wie für das Essen der Kinder. So ist die tatsächliche Zubereitung nur noch eine Sache von Minuten. ;)

Wer mag, kann sich auch alles in Form einer Fastenbox ganz easy nach Hause schicken lassen. So musst du dich in deiner Fastenwoche um rein gar nichts selbst kümmern – Luxus pur! Die Säfte, Brühen, Tees und Co. sind alle verzehrfertig und stehen dir jederzeit bereit. Viel eigene Planung entfällt durch das beigelegte Booklet und das Einkaufen sparst du dir auch. So lässt sich die Woche doch durchhalten. ;)



Gönne dir deine Zeit

Gerade als berufstätige Mutter oder als berufstätiger Vater verdoppelt sich die Herausforderung nochmal, es ist gar nicht so leicht, immer alles unter einen Hut zu bekommen. Doch gerade dann bedeutet Fasten vielleicht auch einfach mal abschalten, sich selbst neu finden und für eine begrenzte Zeit mal nur für sich da zu sein. Das mag ungewohnt sein, doch denk immer daran: glückliche und ausgeglichene Eltern sind auch wichtig für das Kind. Es tut also der gesamten Familie gut, wenn du mal egoistisch bist und an dich denkst. ;)

In diesem Zusammenhang solltest du auch deine Self-Care Rituale nicht vernachlässigen. Für die kleinen Selbstliebeeinheiten sollte auch im stressigen Alltag ein Minütchen Zeit sein. Egal, ob früh am Morgen oder vor dem Schlafen gehen, wenn die Kinder schon im Bett sind. Das hast du dir verdient! :)


Oder vielleicht gelingt es dir auch, die Zeit, die du für dich hast (ohne andere Termine) mit den Kids nochmal ganz intensiv und anders zu nutzen. Geh mit ihnen raus und macht gemeinsam etwas Schönes: Waldspaziergang, Schnitzeljagd, Barfuß(pfad) laufen, Steine sammeln und anmalen...



Such dir Unterstützung

Unterstützung ist immer schön! Egal, ob dein Partner dir beim Kochen und beim Haushalt unter die Arme greift oder vielleicht sogar selbst mit fastet – Support nehmen wir an solchen Tagen doch besonders gerne an. ;) Wenn deine Kinder schon alt genug sind, kannst du ihnen dein Vorhaben auch erklären und sie darum bitten, dich zu unterstützen. Ansonsten laden Oma und Opa die Kleinen bestimmt gerne mal zum Essen ein. ;) Es kann auch wahnsinnig hilfreich sein, gemeinsam mit deiner Familie im Vorhinein einen Essensplan für die Woche zu erstellen, so entsteht erst gar kein Chaos. :)



Kenne deine eigenen Grenzen

Zu Fasten, während alle anderen normal weiter essen, erfordert große Selbstdisziplin. Wenn du magst, kannst du deine Säfte und Brühen gemeinsam mit deiner Familie einnehmen, also zu eurer gewohnten Essenszeit. Wenn dir das allerdings zu schwerfällt, mit dem duftenden Essen vor der Nase, findet sich mit Sicherheit auch ein andere Lösung. Richtig ist, was sich für dich gut anfühlt. Es handelt sich schließlich um eine Ausnahmewoche. :)


Wenn du Lust hast, wirf doch mal einen Blick in Aninas Fastentagebuch, sie ist selbst Mutter von zwei Kindern und hat uns ungeschönt und ehrlich davon berichtet, wie es ihr während der Fastentage ergangen ist. :)


Wichtig: Wenn mal etwas nicht ganz nach Plan laufen sollte oder plötzlich gar nichts mehr passt, dann ist das überhaupt nicht schlimm – du kannst jederzeit den Resetknopf drücken und wann anders neu starten. Deine Fastenzeit läuft dir nicht weg und soll schließlich Spaß machen. Also geißle dich nicht selbst, nimm dir das Beste aus dieser Zeit und schaue einfach, wie es in deinen Alltag passt! :)





 

Fazit

Sich Sorgen zu machen ist völlig normal – auf dein tolles Fastenerlebnis musst du dennoch nicht verzichten! Genieße deine Zeit und passe die Rituale so an, wie sie für dich und deine Familie am besten passen und funktionieren. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. :)


Starte jetzt in einen gesünderen Lifestyle!



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